Siemens gründet 3D-Druck-Ökosystem

Die Softwaresparte von Siemens hat im April das Additive Manufacturing Network gegründet: Die Online-Plattform soll Anwendern in der Fertigungsindustrie weltweit Knowhow, digitale Werkzeuge und Produktionskapazitäten für den industriellen 3D-Druck vermitteln. Die Plattform wurde erstmals auf der Hannover Messe 2017 vorgestellt. Im kürzlich angelaufenen Early-Adopter-Programm will Siemens insbesondere Konstrukteure und Ingenieure, Dienstleister in der Fertigung, Erstausrüster von 3D-Druckmaschinen, Materialhersteller und Softwareanbieter für das neue Ökosystem gewinnen. Akteure sollen im Netzwerk die kommerziellen Prozesse bei der Beschaffung von Prototypen und Serienteilen straffen, kontrollieren und absichern können. Innovative Produkte für die additive Fertigung sollen sich einfacher erstellen, physische Bestände durch digitale ersetzen und die 3D-Druckproduktion wirtschaftlich skalieren lassen. Siemens gibt das Ziel aus, die Risiken bei der Einführung additiver Fertigung reduzieren und neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen zu wollen.

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