Mehr Frauen in Arbeit
versprechen Innovationsschub

Rocío Lorenzo, Partnerin bei BCG erklärt: „In Deutschland sind die Hürden für die Erwerbstätigkeit von Frauen nach wie vor zu hoch. Wir lassen dadurch wertvolles Innovations- und Wachstumspotenzial für die Wirtschaft brachliegen und bieten Frauen weniger Berufschancen als viele andere europäische Länder“.

 (Bild: Consumer Electronics Association)

(Bild: Consumer Electronics Association)

Auch bei der Gehaltsgleichheit der Geschlechter und dem Anteil von Frauen in Führungspositionen erreiche Deutschland nur mittelmäßige Werte. Im Gesamtvergleich der Arbeitsmarktsituation für Frauen landet Deutschland auf Rang zehn und liegt hinter den Top-Performern Schweden, Island und Norwegen. Diese überzeugen durch ihre politischen Rahmenbedingungen, ihre Infrastruktur und ihre Grundeinstellung zum Thema Erwerbstätigkeit von Frauen. Sie sind Vorreiter bei Gehaltstransparenz, breiter Umsetzung von Frauenquoten, Einbindung von Männern in die Kinderbetreuung oder Dichte an Betreuungsplätzen. Ab einem Frauenanteil im Management von 15 bis 20 Prozent sei laut Studie ein Innovationsschub sichtbar. Der Umsatzanteil von innovativen Produkten lag bei den Top-Performern um durchschnittlich 35 Prozent höher als bei den Schlusslichtern im Hinblick auf den Frauenanteil. „Geschlechtervielfalt in der Führungsetage ist entscheidend für die Innovationsstärke eines Unternehmens“, sagt Lorenzo.

Für die kulturelle Weiterentwicklung müssten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Chancengleichheit stärker fördern und moderne Rollenbilder aktiv vorleben.

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