Mobilfunkstandard 5G

Industrieverbände fordern schnelle Vergaberegelung für lokale Frequenzen

Nach dem Ende der Auktion der bundesweiten 5G-Frequenzen sprechen sich die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI dafür aus, die Vergabebedingungen für lokale 5G-Frequenzen schnellstmöglich festzulegen.

Die Versteigerung der bundesweiten 5G-Frequenzen ist beendet. Rund 6,6Mrd.€ bringt diese dem Bund ein. Die vier Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI haben die Beendigung der Auktion in einer Meldung begrüßt und darin auch die Beteiligung eines vierten Netzbetreibers begrüßt, da dadurch die Chance bestehe, die Mobilfunkversorgung für Industrieunternehmen und Endverbraucher zu verbessern.

Vergabebedingungen für lokale Frequenzen

Die vier Verbände drängen zudem darauf, dass die Bundesnetzagentur nun schnellstmöglich die Vergabebedingungen für die lokalen Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 Gigahertz bekannt gibt. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes würden insbesondere hinsichtlich Gebühren für lokale Frequenzen dringend Klarheit benötigen, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Die lokale Nutzung von Frequenzen sei für die deutsche Industrie kein Geschäftsmodell, sondern Voraussetzung, um Leitmarkt und Leitanbieter für industrielle 5G-Anwendungen werden zu können.

Eigene 5G-Netze in Planung

Die Industrieverbände teilen weiter mit, dass viele Mitgliedsunternehmen bereits eigene 5G-Netze in ihren Produktionsstätten planen würden – ohne jedoch die konkreten Vergabebedingungen zu kennen. Einige werden diese selbst betreiben, andere sehen sich nach Partnern um, darunter aus der Telekom- und Ausrüsterindustrie. Eigene Frequenzen beantragen zu können, sorge für mehr Wettbewerb und innovative Angebote, so die Verbände.

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