Laut Studie: Beschleunigtes Wachstum durch neue Druckanwendungen

Unternehmen drucken mehr Teile

Eine aktuelle Studie von Protolabs, zu der mehr als 700 Ingenieure weltweit befragt und Daten der Industrie ausgewertet wurden, zeigt den aktuellen und künftigen Zustand der additiven Fertigung auf. Demnach wächst der Markt sogar schneller als bisher angenommen.

black FDM-3D-printer on wooden table in bright warm light produces cream white helical gears. scenery in stylish dark surrounding with different filament rolls. additive manufacturing concept (Bild: ©R_boe/stock.adobe.com)

(Bild: ©R_boe/stock.adobe.com)

Die aktuelle Studie von Protolabs, einem Unternehmen im Bereich der technologiebasierten digitalen Fertigung, bietet eine Momentaufnahme der additiven Fertigungsindustrie und zeigt Trends auf. Anhand zentraler Schlüsseldaten der Industrie sowie basierend auf einer aktuellen Befragung von über 700 Ingenieuren weltweit zeigt der jährliche 3D-Druck Trendreport eine positive Stimmung innerhalb des Marktes auf, die insbesondere durch besonders klein- und großformatige 3D-Druckanwendungen gestärkt wird, sowie ein wachsendes Potenzial für die additive Fertigung auf Produktionsebene, da die Einsatzmöglichkeiten der Technologie mehr und mehr über das Prototyping hinausgehen.

Der Markt wächst schneller

Demnach wächst der Markt für 3D-Druck um 10,5 Prozent schneller als bislang angenommen. Protolabs schätzt das insgesamte Volumen des Marktes für 2024 auf 25,89Mrd.?. Die Studienverantwortlichen prognostizieren für den Markt für additive Fertigung bis Ende 2028 ein Volumen von 52,7Mrd.US$. 70 Prozent der befragten Unternehmen geben an, im Jahr 2023 mehr Teile gedruckt zu haben als im Jahr 2022 und 77 Prozent glauben, dass die Medizinbranche das größte Potenzial für den Einsatz von 3D-Drucktechnologien aufweist.

Es wird mehr gedruckt

Aus der Studie geht weiter hervor, dass sich die zentralen Anwendungsfelder der additiven Fertigung zunehmend vom Prototyping zu einer Vielzahl an Fertigungsanwendungen weiterentwickeln. Der Report zeigt, dass ein stetiges Produktionsvolumen mittels 3D-Druck bedient wird: Die Zahl der Befragten, die angaben, im Vergleichszeitraum mehr als zehn Teile gedruckt zu haben, stieg von 36 Prozent im Jahr 2020 auf 49 Prozent in 2021 an und erreichte in der aktuellen Befragung von 2023 einen neuen Höchstwert von 76 Prozent.

Laut Studie ändert sich auch bei Design- und Ingenieurteams die Einstellung gegenüber dem Zusammenspiel zwischen additiven Verfahren und der Produktion: Der Faktor ‘Produktionsvolumen und Skalierungsmöglichkeiten’ wurde von 45 Prozent der Befragten als Hauptgrund für die Präferenz anderer Fertigungsmethoden gegenüber dem 3D-Druck genannt – ein leichter Rückgang gegenüber 47 Prozent im Vorjahr.

Welche Drucktechnologie für welchen Anwendungsfall?

Darüber hinaus zeigt der Bericht, dass eine Auswahl an verfügbaren Materialien und damit verbundener Drucktechnologien eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung künftiger Anwendungsfälle spielen wird. So gab fast ein Drittel der Befragten an, dass der Multimaterialdruck den größten Einfluss auf den 3D-Druck haben wird, gefolgt von der Hybridfertigung, bei der die additive Fertigung mit traditionellen Fertigungs- und Herstellungsverfahren kombiniert wird. www.protolabs.com

Hier gelangen Sie zum Download der Studie.

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