Videocalls

Im schnitt 8 Videoanrufe pro Tag

Wie aus einer Studie des Digitalverbands Bitkom hervorgeht, steigt die Anzahl der Videocalls in der Corona-Pandemie stark an. Im Schnitt sind es acht Anrufe pro Tag.

(Bild: Bitkom e.V.)

Seit rund einem Jahr arbeiten viele Menschen in Deutschland ganz oder teilweise im Homeoffice, Geschäftsreisen entfallen, Videokonferenzen ersetzen Meetings im Büro. Wer beruflich per Videocall erreichbar sein muss, macht derzeit acht solcher Anrufe am Tag. Sieben Videoanrufe sind beruflich veranlasst, einer erfolgt rein privat. Das ist das Ergebnis der Bitkom-Befragung. Demnach hat ein Drittel derjenigen, die beruflich Videoanrufe tätigen (33 Prozent), einen bis fünf dienstliche Videocalls pro Tag, ein gutes weiteres Drittel (29 Prozent) dagegen sogar zwischen fünf und zehn. 27 Prozent machen sogar mehr als zehn Videoanrufe täglich. Insgesamt geben 33 Prozent der berufstätigen Internetnutzer an, dienstlich Videoanrufe zu tätigen. Die große Mehrheit von ihnen (77 Prozent) tut dies seit Beginn der Pandemie häufiger als zuvor. Jeder Dritte, der im Homeoffice Video-Anrufe tätigt, tut dies mitunter in Jogginghose (35 Prozent). Jeder Sechste (17 Prozent) trägt ab und an noch seine Schlafanzughose, während er sich mit Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden per Video austauscht. Die verbreitete Annahme, die Menschen säßen oben im Hemd und unten in der Unterhose vor der Kamera, ist jedoch ein Gerücht. 73 Prozent achten auf einen aufgeräumten Hintergrund, wobei dies auf 78 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer zutrifft. Zwei Dritteln (64 Prozent) ist außerdem wichtig, persönlich möglichst gut auszusehen. Jeder Vierte (25 Prozent) vermeidet bewusst Einblicke in die Privatwohnung, indem er ein Hintergrundfoto oder einen Filter benutzt.

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