Woran erkennt man eine gute Technologie?

Um die derzeitigen technologischen und ökologischen Entwicklungen gewinnbringend für sich zu nutzen, sollten Unternehmen nicht nur einzelne Teile ihrer Produktionskette digitalisieren und dadurch optimieren. Trends wie Big Data, Künstliche Intelligenz und Internet of Things zeigen viel mehr, dass all jene Player am Markt bestehen, die sich webbasierte Business-Methoden zu eigen machen, um gänzlich neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die wesentliche Grundlage dafür bildet ein starkes Informationsnetzwerk sowie eine gute technologische Infrastruktur. Die folgenden Faktoren sollen zeigen, woran Entscheider und Nutzer eine gute Technologie erkennen und was IT-Spezialisten bei ihrer Entwicklung beachten müssen.

(Bild: © Photo-Mix/pixabay.com)

Der Anbindungsfaktor

Zunächst spielt eine Microservices-Architektur mit ihren offenen Schnittstellen – Open API – eine wichtige Rolle bei der Softwareentwicklung: Lassen sich sämtliche Funktionalitäten einer Technologie mit Features anderer, komplementärer Systeme und Informationsquellen kombinieren, wird eine Offenheit geschaffen, die für digitale, vernetzte Ökosysteme essenziell ist. Die Systeme können untereinander kommunizieren, während der Nutzer oberflächlich über eine Plattform auf alles zugreift, was er benötigt. Wichtig ist dabei, dass die weiteren Systeme die gleichen Standards erfüllen sollten wie die Basistechnologie – gerade in Bezug auf Sicherheit.

Der Flexibilitätsfaktor

Durch eine maximale Anpassungsfähigkeit und Flexibilität der IT-Lösung kann man schnell auf die Nutzungsintensität und sich verändernde Bedürfnisse der Anwender sowie der Marktsituation reagieren. Neben einem responsiven Design sollte eine Software daher auch skalierbar sein – sich also den jeweiligen Anforderungen anpassen können. Das auch als Mandantenfähigkeit bekannte Multi-Tenancy sorgt dafür, dass mit nur einer Softwareinstanz verschiedene Organisationen und Zielgruppen auf der gleichen Plattform arbeiten können. Sie erhalten aber nur Einblick in die Daten, für die sie autorisiert sind. Ergänzt um eine Container-Technologie für isolierte Virtualisierungsumgebungen lassen sich außerdem Hardware-Ressourcen und die technische Administration wesentlich effizienter einsetzen.

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