Datenbrillen am Arbeitsplatz

Um dem Mitarbeiter an der Maschine Hilfestellungen bei Problemen zu geben, muss der Experte des Support-Teams nicht zwingend vor Ort sein. Mit Datenbrillen können Informationen auch über größere Distanzen übertragen werden. Dem Erfolg tut das, laut einer Untersuchung der Universität Greifswald, keinen Abbruch.

Ein Ingenieur unterstützt einen Techniker per Xpert Eye an einem Schaltkasten. (Bild: AMA SA)

 (Bild: AMA SA)

Das Institut für Psychologie der Universität Greifswald hat eine Studie zum Einsatz von Datenbrillen am Arbeitsplatz veröffentlicht. Dabei wurde im Besonderen die Kompetenzentwicklung sowie die unmittelbare Wissensvermittlung mit Datenbrillen über Distanzen hinweg betrachtet. Dabei kam die Datenbrillenlösung Xperteye zum Einsatz.

Simulation mit 40 Probanten und Spielzeugbausteinen

Mit 40 Probanten wurde die Lösung eines Montageproblems beim Bau einer pneumatischen Pumpe aus Spielzeugbausteinen simuliert. Der mit einer Datenbrille sowie der Videokommunikationslösung ausgestattete Monteur an der Pumpe erhielt im Rahmen des Experiments unterstützung von einem Experten in einem seperaten Raum. Dieser Experte hatte dabei Zugriff auf das, über die Kamera der Datenbrille in Echtzeit übertragene, Sichtfeld des Monteurs inklusive Sprache und Gesten. In der wissenschaftlichen Kontrollgruppe wurde hingegen mit direkter Face-to-Face-Unterstützung in einem Raum an einem Tisch gearbeitet.

Ähnlich effektiv, wie die direkte Zusammenarbeit

Die Ergebnisse zeigen, dass die Kommunikation mittels der Kommunikationslösung über Entfernungen hinweg und nach kurzer Anlernzeit in Bezug auf Qualität und Zeitaufwand ähnlich effektiv ist, wie die direkte Zusammenarbeit. „Die Ergebnisse der Studie belegen, was unsere Kunden in verschiedenen Anwendungsfällen bereits selbst erfahren konnten“, sagt Michael Nürnberg, Geschäftsleiter von AMA Deutschland.

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