Der Mensch in der Industrie 4.0

Die Zukunft der Arbeit

Der Mensch in der Industrie 4.0 stand im Fokus der Fachkonferenz ‘Work in Progress’ im Bundeswirtschaftsministerium. Rund 250 Teilnehmer diskutierten dort, wie die Zukunft der Arbeit aussehen könnte.

(Bild: ©ipopba/istock.com)

Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt der Industrie grundlegend. Die Fachkonferenz ‘Work in Progress – der Mensch in der Industrie 4.0’ thematisierte eine der zentralen Herausforderungen: Wie wird die Zukunft der Arbeit in der Industrie aussehen?

Im Sinne der Menschen gestalten

Dr. Ulrich Nußbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, hatte gemeinsam mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und der Plattform Industrie 4.0 zur Fachkonferenz geladen. Rund 250 Vertreter der Bundesregierung, von Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften und der Wissenschaft nahmen an der Konferenz teil. Schwerpunkte bildeten die Themen Künstliche Intelligenz, agiles Arbeiten sowie Aus- und Weiterbildung. “Wir wollen die Digitalisierung der Industrie nachhaltig im Sinne der Menschen gestalten und uns für gute Arbeit einsetzen. Wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen, können wir den Wirtschaftsstandort Deutschland mit diesem sozialpartnerschaftlichen Ansatz global erfolgreich positionieren. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, führende Akteure aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen zu bringen, um gemeinsam innovative Lösungsansätze fort zu entwickeln”, so Nußbaum.

Wolf-Dieter Lukas ergänzt: “Bildung ist im digitalen Wandel entscheidend: Für die Menschen, um auch für die Jobs von Morgen gerüstet zu sein. Wir müssen die Arbeitswelt der Zukunft so gestalten, dass alle Menschen die Chance haben, ihre Talente zu entfalten und ihren wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern. Dafür machen wir die Aus- und Weiterbildung zukunftsfest und richten sie auf die Erfordernisse digitaler Geschäfts- und Produktionsprozesse aus.” In der AG ‘Arbeit, Aus- und Weiterbildung’ der Plattform Industrie 4.0 entwickeln Personalmanager, Betriebsratsvorsitzende und Verbände unter der Führung der Gewerkschaft IG Metall gemeinsam Empfehlungen und praxisnahe Anwendungsbeispiele für die Zukunft der Arbeit in der Industrie. Ergebnisse wurden in Workshops und Publikationen vorgestellt.

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