Fiktives Szenario der Plattform lernende Systeme

Die Kontrolle behalten

Mithilfe von künstlicher Intelligenz verbessern die Roboterwerkzeuge erworbene Fertigkeiten laufend selbstständig weiter. Einmal Erlerntes können sie auf andere Fälle anwenden. Wichtig dabei: Ihre Handlungen müssen transparent sein. Im Anwendungsszenario kann Paula Nowak in der Lernhistorie ihres Werkzeugs nachvollziehen, aufgrund welcher Parameter es Entscheidungen trifft. Zu jedem Zeitpunkt kann sie kontrollierend in die Tätigkeit des Werkzeugs eingreifen. Dadurch soll nicht nur Vertrauen geschaffen, sondern auch eine klare Zuschreibung von Verantwortung und Haftung ermöglicht werden, wenn bei der Montage Fehler passieren. Damit das Roboterwerkzeug die Beschäftigten individuell unterstützen kann, muss es auch persönliche Daten verarbeiten. Im Beispiel analysieren Kameras Software-gestützt, was Paula Nowak tut. Dabei muss ausgeschlossen sein, dass der Arbeitgeber diese Informationen zur Leistungskontrolle missbraucht. Deshalb werden im Anwendungsszenario die Daten nicht zentral gespeichert, sondern direkt am Roboterwerkzeug erfasst und anschließend gelöscht.

Voraussetzungen nötig

Bis das Anwendungsszenario der Plattform Lernende Systeme Realität werden kann, sind noch einige Voraussetzungen zu schaffen. Beispielsweise müssen die Beschäftigten die Funktionsweise von lernenden Roboterwerkzeugen verstehen. Dazu sind Aus- und Weiterbildung notwendig, so Plattform. Nötig seien zudem weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf den Feldern Robotik, Programmierung und Maschinellem Lernen.

Das könnte Sie auch interessieren

Rund die Hälfte der Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen in Deutschland beobachtet den Markt für Quantencomputing, so eine Studie von Sopra Steria und F.A.Z.-Institut. Strategien zur Nutzung der Technologie sind laut Studie allerdings rar gesät und die Befragten gehen davon aus, dass sich dies in den nächsten drei Jahren nicht ändern wird.‣ weiterlesen

Anzeige

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland können derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen - spürbar mehr als ohnehin schon vor Ausbruch der Corona-Krise, so der Fachkräftereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Lockdowns und Kurzarbeit hätten den Fachkräftemangel demnach nur zeitweise in den Hintergrund gedrängt.‣ weiterlesen

Anzeige

Vorträge, Diskussionen und eine Demo-Session sollen am 8. Dezember Einblicke geben, wie KMU mit ihren Daten einen Mehrwert erzielen können. Auf dem Smart Data Open Day des Smart Data Innovation Labs (SDIL) werden beispielsweise Leuchtturmprojekte aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt Smart Data Innovation Challenges (SDI-C) vorgestellt.‣ weiterlesen

Anzeige

5G oder WiFi 6? So lautet eine gängige Frage, wenn es um den Einsatz von aktuellen Funktechnologien zur Vernetzung geht. Dabei sollten beide Technologien aber nicht alternativ, sondern komplementär genutzt werden.‣ weiterlesen

Rund die Hälfte der Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen in Deutschland beobachtet den Markt für Quantencomputing, so eine Studie von Sopra Steria und F.A.Z.-Institut. Strategien zur Nutzung der Technologie sind laut Studie allerdings rar gesät und die Befragten gehen davon aus, dass sich dies in den nächsten drei Jahren nicht ändern wird.

‣ weiterlesen

Unternehmen, die sich intensiv auf einen Cyberangriff vorbereiten, haben deutlich weniger mit den Folgen der Attacken zu kämpfen. Doch auf welche Schritte kommt es im Falle eines Falles an? Der Security-Spezialist Sophos gibt darauf antworten.‣ weiterlesen