Stabile Arbeitsmarkt-Prognose zum Jahresende

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat sich im Dezember auf seinem Vormonatswert behauptet. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag bei 102 Punkten, was eine weiterhin gute Arbeitsmarktentwicklung signalisiert. 

Die Einschätzungen der Arbeitsagenturen im Hinblick auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit haben sich im Dezember noch einmal leicht um 0,1 Punkte auf 99,4 Punkte verbessert. Bereits im Vormonat hatte sich die Arbeitslosigkeitskomponente des Arbeitsmarktbarometers deutlich erholt. Zwar steht der aktuelle Wert noch für eine tendenziell eher ungünstige Entwicklung, es sind aber in den nächsten Monaten allenfalls leichte Zunahmen der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit zu erwarten. “Die Industrie leidet unter der abgeschwächten Exportnachfrage.

Angesichts der Arbeitskräfteknappheit bleiben gravierende Konsequenzen bei der Arbeitslosigkeit aber aus”, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs ‘Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen’. Die Beschäftigungskomponente des Arbeitsmarktbarometers verlor im Dezember leicht um 0,1 Punkte auf 104,6 Punkte. Damit bleibt der Beschäftigungsausblick trotz der konjunkturellen Schwäche deutlich positiv. “Der Arbeitsmarkt ist ein Stabilitätsanker für die Binnenkonjunktur. Wenn sich die Weltkonjunktur erholt, wird es 2020 in Deutschland wirtschaftlich auch wieder bergauf gehen”, erklärt Weber. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. IAB

Das könnte Sie auch interessieren

Die Gründungsmitglieder der GAIA-X-Initiative haben die Gründungsurkunden zur GAIA-X AISBL unterzeichnet. Interessierte Unternehmen und Initiativen sind aufgerufen, sich an der gemeinnützigen Vereinigung zu beteiligen.‣ weiterlesen

Anzeige

Arrow Electronics wird zukünftig mit Microsoft for Startups zusammenarbeiten, um Unternehmen aus der Startup Community einen besseren Zugang zu innovativen Technologien zu ermöglichen. Microsoft for Startups hilft B2B-Startups aus mehr als 140 Ländern, ihre Lösungen den Unternehmenskunden von Microsoft anbieten zu können. Die Zusammenarbeit mit Arrow soll die jeweiligen Kompetenzbereiche der Unternehmen bei der Skalierung von Lösungen sowohl aus Software- als auch aus Hardwareperspektive vereinen. ‣ weiterlesen

Anzeige

Während der letzten globalen Rezessionen ging die Zahl der neu ernannten CEOs um bis zu 32 Prozent zurück Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 beriefen Aufsichtsgremien europaweit ein Drittel weniger neue Firmenchefs als ein Jahr zuvor Ein aufgeschobener Wechsel an der Unternehmensspitze kann überfällige Kursänderungen verzögern Aufsichtsrat und Vorstand sollten rechtzeitig Notfallpläne erarbeiten, langfristige Nachfolgeszenarien entwickeln und Managementtalente fördern‣ weiterlesen

Deutsche Unternehmen gehen davon aus, dass Industrie-4.0-Technologien zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen können. Viele Unternehmen haben sich bereits eine Selbstverpflichtung zur Senkung des CO2-Ausstoßes auferlegt. ‣ weiterlesen

Die GREAN GmbH, eine Ausgründung der Leibniz Universität, hat Effekte der Krise in einer Studie mit Produktionsunternehmen untersucht‣ weiterlesen

Technologietrends frühzeitig erkennen und Mehrwerte für die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens nutzen: Das ist gerade für kleine und mittlere Betriebe schwierig und mit einem hohen Aufwand verbunden. Mit dem it’s OWL Technologie.Trend.Radar erhalten Unternehmen nun eine Orientierungsgrundlage, um strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Die Broschüre fasst 27 kurz-, mittel- und langfristige Trends in den wichtigsten Technologiefeldern zusammen.‣ weiterlesen