Cybersicherheit: Trends 2018

Der McAfee Labs 2018 Threat Predictions-Report identifiziert fünf Schwerpunkte, die 2018 eine wichtige Rolle in der Welt der Cybersicherheit spielen werden: Die Trends reichen von den Gefahren durch serverlose Apps, die Entwicklung von Ransomware und maschinellem Lernen, bis hin zu Datenschutz-Problemen durch IoT-Geräte und Apps für Jugendliche.

 (Bild: pixabay.com)

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„Der signifikante Anstieg von Ransomware in diesem Jahr hat gezeigt, dass Cyber-Kriminelle aus erfolgreichen Abwehrstrategien lernen und Angriffe entsprechend weiterentwickeln“, so Steve Grobman, Chief Technology Officer bei McAfee. „Neue Technologien wie Machine Learning, Deep Learning und Künstliche Intelligenz sind zwar die Eckpfeiler der IT-Sicherheit. Allerdings arbeiten Cyber-Kriminelle genauso hart daran wie wir, diese für sich zu nutzen und weiterzuentwickeln.“

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Angreifer und Verteidiger

Der Report prognostiziert u.a., dass maschinelles Lernen zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Angreifern und Verteidigern führt, da diese Technologie auch von Angreigfern genutzt werden könnte. Des Weiteren wird sich Ransomware weiterentwickeln und neue Technologien und Angriffsziele anvisieren. Zukünftige Hacks werden sich gegen neue und lukrativere Ziele richten. Als dritten Trend macht der Report Serverlose Apps aus. Sie sollen Zeit und Geld sparen, stellen allerdings auch eine größere Angriffsfläche dar. Ein weiterer Trend des Reports legt auch nahe, dass vernetzte Geräte immer mehr private Daten speichern – ob mit oder ohne Einverständnis.

Image-Schäden möglich

Außerdem prognostiziert McAfee, dass Unternehmen, die nutzergenerierte Daten von Kindern speichern, mit langfristigen Image-Schäden rechnen müssen. Unternehmen werden immer hartnäckiger wenn es um das Speichern von nutzergenerierten Daten junger App-Benutzer geht. Vor diesem Hintergrund werden 2018 besonders Eltern immer aufmerksamer. Die negativen Folgen der Speicherung dieser Daten können gravierend sein.

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