Europaweite Initiative

Applied AI will künstliche Intelligenz vorantreiben

Das Innovations- und Gründungszentrum Unternehmertum hat gemeinsam mit führenden Industrieunternehmen, Wissenschaftlern und der Politik eine europaweite Initiative zur angewandten künstlichen Intelligenz ins Leben gerufen.

 (Bild: UnternehmerTUM GmbH)

(Bild: UnternehmerTUM GmbH)

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die Initiative Applied AI vorgestellt. An ihr beteiligen sich neben dem Innovations- und Gründungszentrum Unternehmertum 26 Technologie- und Industriekonzerne, darunter Siemens, SAP, Google, Nvidia, Allianz, Linde und Porsche Consulting. Gemeinsam mit Partnern aus Politik und Wirtschaft haben es sich die Partner zum Ziel gesetzt, die Anwendung künstlicher Intelligenz in Deutschland voranzutreiben.

Know-how bei Mitarbeitern stärken

Um dieses Ziel zu erreichen sollen das Verständnis von KI sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten vermittelt werden. Auch das Know-how der Mitarbeiter im Unternehmen und der Studierenden soll im Zuge der Initiative gefördert werden. Ebenso wollen die Partner die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz betrachten.

Große Bedeutung für die Zukunft

„Künstliche Intelligenz beeinflusst schon jetzt , wie wir uns zukünftig fortbewegen, uns ernähren und wie wir arbeiten. Allein die Entwicklungen in den letzten Jahren im Bereich des autonomen Fahrens oder in der Robotik zeigen, dass KI eine große Bedeutung für die Zukunft unserer Wirtschaft und Gesellschaft hat “, sagt Andreas Liebl, Geschäftsführer der Unternehmertum Projekt GmbH und Leiter der Initiative Applied AI. „Wir haben uns mit führenden Industrie – und Technologieunternehmen zusammengeschlossen, um mithilfe des Wissensaustauschs, der Qualifizierung und des Prototypings über die Technologie aufzuklären und deren Anwendung zu beschleunigen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Nach einer Studie des World Economic Forum sollen bis 2025 zehn Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts in der Blockchain gespeichert sein. Wie aber funktioniert diese Technologie und was bringt sie der Industrie? Um die Vorteile und technischen Grundlagen der Blockchain zu verstehen, sind vor allem vier Punkte wichtig.‣ weiterlesen

Drei von vier Verbrauchern haben Künstliche Intelligenz laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Capgemini bereits genutzt und dabei meist positive Erfahrungen gemacht. Unternehmen wiederum würden die Bedeutung der KI für die Kunden unterschätzen.‣ weiterlesen

Um dem Mitarbeiter an der Maschine Hilfestellungen bei Problemen zu geben, muss der Experte des Support-Teams nicht zwingend vor Ort sein. Mit Datenbrillen können Informationen auch über größere Distanzen übertragen werden. Dem Erfolg tut das, laut einer Untersuchung der Universität Greifswald, keinen Abbruch.‣ weiterlesen

Die Mitarbeiter der Firma Kaefer sind als Dienstleister im Einsatz beim Kunden und begutachten sowie warten u.a. Maschinen in Industrieunternehmen. Unterstützt werden sie bei ihrer täglichen Arbeit von einem digitalen Maintenance-System namens Mainman.‣ weiterlesen

Die globale Fertigungsindustrie könnte laut einer Studie der Unternehmensberatung Capgemini mit der Einwicklung smarter und vernetzter Geräte bis 2020 einen Umsatz von 519 bis 685 Milliarden US-Dollar erzielen. Trotz großer Investitionen gestaltet sich der Weg dorthin jedoch als schwierig.‣ weiterlesen

Die Telekom betreibt zwei smarte Bienenstöcke auf dem Gelände ihrer Bonner Zentrale. Diese sind mit IoT-Technik ausgestattet, sammeln Daten und leiten diese an den Imker weiter.‣ weiterlesen