Studie des VDMA — Ausbildung zum Ingenieur 4.0

Sichtweisen anderer Disziplinen gefordert

„Den Kern des Soll-Profils bilden die fachlichen Anforderungen in den jeweiligen Ingenieurdisziplinen“, sagt Dr. Eckhard Heidling Wissenschaftler am ISF München und Projektleiter der Studie. Fähigkeiten aus den Bereichen Informatik, Data Science und der Datensicherheit würden neu hinzukommen. Ingenieurinnen und Ingenieure 4.0 müssen zudem in der Lage sein, Sichtweisen anderer Disziplinen bei ihrer eigenen Arbeit zu berücksichtigen. Daher sind methodische Kompetenze, insbesondere Prozess- und Systemdenken, sowie überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit oder Lern- und Anpassungsfähigkeit besonders wichtig.

Kompetenzcheck online verfügbar

Im Rahmen der Studie wurde auch ein ‘Kompetenzcheck 4.0‘ entwickelt, der sich an Studierende, Beschäftigte und Unternehmen richtet. Das Tool soll Auskunft über die eigenen ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen für Industrie 4.0 geben.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie aus einer Studie des Digitalverbands Bitkom hervorgeht, setzen zwei Drittel der größeren Unternehmen bereits bewusst Open-Source-Software ein. Als deren größten Vorteil identifizieren die Unternehmen Kosteneinsparungen, da keine Lizenzgebühren anfallen.‣ weiterlesen

Kaspersky-Forscher haben ein Wachstum bei der Verwendung von durchtriebenen Spam- und Phishing-Methoden festgestellt. Dabei nutzen Cyberkriminelle Formulare zur Registrierung, Newsletter-Anmeldung oder für Feedback auf legitimen Unternehmenswebseiten aus, um Spam-Inhalte und Phishing-Links in legitime Bestätigungs-E-Mails zu schleusen und damit bestehende Content-Filter zu umgehen [1].‣ weiterlesen

Anzeige

Beim Schutz vor Cyberangriffen sind zunehmend neue Kompetenzen bei den Mitarbeitern gefragt. Die Deutsche Gesellschaft für Qualität hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB ein praxisnahes Weiterbildungsangebot entwickelt.‣ weiterlesen

Der Hochschul-Bildungs-Report von Stifterverband und McKinsey zeigt eine Stagnation beim Thema Weiterbildung und Lehrerbildung. Digitalisierung und Automatisierung erfordern neue Bildungsstrategien. Im Weiterbildungsbereich etablieren sich mittlerweile immer mehr so genannte Education-Startups und Online-Plattformen auf dem Markt, von denen Hochschulen viel lernen können.‣ weiterlesen

Digitale Plattformen stellen webbasierte Dienste zur Verfügung und bieten nicht nur im B2C-Bereich große Möglichkeiten. Auch der B2B-Bereich kann von der Plattformökonomie profitieren. Was es auf dem Weg zu einer Plattformstrategie zu beachten gilt, hat der VDMA in einem Whitepaper zusammengefasst.‣ weiterlesen

Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln: Das ist die Vision der Circular Economy. Die neu gegründete Circular Economy Initiative Deutschland möchte die lineare Logik des Herstellens und Verbrauchens durchbrechen. Wissenschaft, Unternehmen und Zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiten zusammen an einem Zielbild für Deutschland. Mitglieder der Initiative stellen Staatssekretär Thomas Rachel (BMBF) eine erste Studie über Perspektiven für Deutschland, europäische Vorbilder und die Entwicklung einer Circular Economy Roadmap vor.‣ weiterlesen