Studie von Amazon Web Services

Was bleibt nach der Pandemie?

Eine Umfrage von Amazon Web Services (AWS) zeigt, dass Unternehmen durch die Pandemie ihre Pläne für die digitale Transformation beschleunigen und sich nach einem Jahr der Veränderungen ‘neu erfinden’.

(Bild: ©ABCDstock/stock.adobe.com)

Im Auftrag von AWS hat Coleman Parkes 10.000 Business- und IT-Entscheider aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel und Spanien befragt. Ziel war es u.a. herauszufinden, wie sie es geschafft haben, ihr Unternehmen während der Covid-19-Pandemie ‘neu zu erfinden’ – ohne eine konkrete Roadmap für künftige Entwicklungen zu haben. Für viele Unternehmen stellte die durch die Pandemie versursachte Notwendigkeit, schnell transformieren zu müssen, eine Herausforderung dar: 46 Prozent der Befragten berichten, dass ihr Unternehmen Schwierigkeiten hatte, sich an die neue Situation anzupassen. Darüber hinaus gaben 46 Prozent der Befragten an, dass sie anhaltend unter dem Druck neuer Wettbewerber stehen, die ihnen Marktanteile abnehmen. Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass ihre Organisationen aus der Pandemie agiler, anpassungsfähiger und zuversichtlicher für die Zukunft hervorgegangen sind. Die Führungskräfte dieser Unternehmen sagten in der Studie, dass die Cloud ihnen geholfen hat, sich neu auszurichten und zu innovieren (65 Prozent), zu skalieren, um so der veränderten Nachfrage gerecht zu werden (63 Prozent) und sogar Kosten zu sparen (60 Prozent). Fast zwei Drittel (64 Prozent) gaben an, dass ihre Unternehmen während der Pandemie neue Clouddienste eingesetzt haben. 40 Prozent nutzten die Cloud zum ersten Mal.

Lehren für die Zukunft

Führungskräfte in den befragten Unternehmen haben aus der Pandemie verschiedene Lehren für die Zukunft gezogen, darunter, welch hohe Bedeutung agilere Arbeitspraktiken (58 Prozent), eine bessere Zusammenarbeit (56 Prozent) und mehr Kundennähe haben (55 Prozent). Von den befragten Entscheidern sagen 69 Prozent, dass sie über eine klare Strategie verfügen, wie sie künftig Chancen ergreifen wollen. 60 Prozent stimmen zu, dass sie ihr Geschäftsmodell erneut anpassen müssen, sobald momentan geltende Pandemie-bedingte Einschränkungen aufgehoben werden. Laut der Umfrage beabsichtigen fast zwei Drittel der Unternehmen (64 Prozent) nach der Pandemie Technologien wie Cloud Computing einzusetzen, und 54 Prozent der Entscheider sagen, dass ihr Geschäft von der Cloud abhängt. Nur 50 Prozent erwarten, dass sie ihre Transformationsinitiativen nach der Covid-19-Pandemie fortsetzen werden.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Exklusiv für Abonnenten

Per Edge Analytics und Integrationssoftware können Maschinendaten für Unternehmen und deren Entscheidungsträger leichter zugänglich gemacht werden. Kann die Technologie den Maschinenherstellern dabei helfen, die versprochene Transformation hin zu IIoT und Industrie 4.0 umzusetzen? Rubble Master, ein Hersteller von mobilen Steinbrecher- und Siebanlagen, hat diese Frage auf den Prüfstand gestellt. Um Maschinendaten besser zu nutzen, wandte sich das oberösterreichische Unternehmen an den Edge-Analytics-Spezialisten Crosser.‣ weiterlesen

Anzeige

In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojekt InterOpera wollen Forscherinnen und Forscher zusammen mit der Industrie einheitliche Methoden zur Umsetzung der Verwaltungsschale in der Praxis erarbeiten. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der Security-Spezialist Trend Micro bestätigt mit einer Untersuchung, dass das Risiko für Cyberangriffe im letzten Jahr gestiegen ist. Auch für die nächsten 12 Monate gehen 83 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen davon aus, von Datendiebstahl betroffen zu sein. Ein Großteil der Befragten beurteilt Angriffe dabei als 'etwas' bis 'sehr' wahrscheinlich.‣ weiterlesen

Anzeige

Der Digital Riser Report 2021, der vom European Center for Digital Competitiveness der ESCP Business School in Berlin erstellt wurde, analysiert und bewertet die Veränderungen, die Länder bei ihrer digitalen Wettbewerbsfähigkeit in den letzten drei Jahren durchlaufen haben. Dabei legte China innerhalb der G20 am meisten zu. Deutschland, Japan und Indien sind hingegen unter den G20-Nationen zwischen 2018 und 2020 am meisten bei ihrer digitalen Wettbewerbsfähigkeit zurückgefallen.‣ weiterlesen

Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht Industrie 4.0 als Chance. Die Hemmnisse, die dem Einsatz jedoch im Wege stehen, verändern sich in den vergangenen Jahren kaum, so eine Bitkom-Befragung.‣ weiterlesen

Exklusiv für Abonnenten

Die digitale Transformation betrifft nicht nur die technologische Ebene im Unternehmen. Auch die Kommunikation in der Arbeitswelt steht vor einem Wandel - und das nicht nur im Büro, sondern auch auf dem Shopfloor. Die Kommunikation sollte dabei nicht nur Top-Down, sondern auch Bottom-Up ermöglicht werden. Dabei helfen technische Tools, aber auch Veränderungen in der Unternehmenskultur.‣ weiterlesen