Mittelstand erwirtschaftet ein Drittel des Umsatzes mit Industrie-4.0-Produkten

Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young will der deutsche Mittelstand die Produktion mithilfe digitaler Technologien in den nächsten Jahre weiter ausbauen. Rund ein Drittel des derzeitigen Umsatzes werde bereits mit Industrie 4.0-Technologien erwirtschaftet.

 (Bild: Ernst & Young GmbH)

(Bild: Ernst & Young GmbH)

Nach eigenen Angaben erwirtschaften Unternehmen derzeit rund 31 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Produkten, die durch Industrie 4.0-Technologien hergestellt wurden. Laut Ernst&Young soll dieser Anteil bis 2020 auf 39 Prozent steigen.

3,4 Prozent des Jahresumsatzes werden investiert

Um dieses Ziel zu erreichen würden unternehmen im Durchschnitt 3,4 Prozent ihres Jahresumsatzes in digitale Technologien investieren, was elf Prozent ihrer Gesamtinvestitionen entspreche, so die Studie.

Produktionsprozesse optimieren

Für die meisten der 1.150 befragten mittelständischen Industrieunternehmen (80 Prozent) bedeutet Industrie 4.0, dass sie ihre Produktionsprozesse optimieren. 60 Prozent setzen auf eine flexible Produktion im Gegensatz zu einer starren Serienproduktion. Zudem setzen sie auf Themen wie 3D-Druck (24 Prozent) und Robot Process Automation (18 Prozent). Künstliche Intelligenz (11) kommt bislang nur bei knapp jedem zehnten Unternehmen zum Einsatz.

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