Unternehmen können Anträge für 5G-Frequenzen stellen

Mit der Veröffentlichung der Frequenzgebührenverordnung im Bundesgesetzblatt können Unternehmen ab sofort einen Antrag auf die Nutzung von privaten 5G-Frequenzen stellen.

 

“Deutschland gehört damit zu den globalen Vorreitern bei der privaten Nutzung von 5G. Wir legen hier das Fundament für disruptiven Wandel. Die lokalen Frequenzen erlauben Unternehmen es jetzt, von Tag eins an ein eigenes Netz aufzubauen. Bisher waren Unternehmen von der Versorgung durch Telekommunikationsanbieter abhängig. Das ist ein großer Schritt nach vorn. Es ist sogar möglich, was bislang undenkbar war: Mobilfunknetze aufzubauen, vom Internet getrennt. Das bietet ein ganz neues Niveau an Sicherheit”, sagt Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Startups. Um die 5G-Technologie und die Anwendung vor Ort zu beleben, wurden Frequenzen im Bereich von 3,7GHz bis 3,8GHz reserviert. Lizenznehmer können so eigene Netze innerhalb von Unternehmen und der Landwirtschaft errichten. Antragsformulare sind auf der Homepage der Bundesnetzagentur zu finden.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Wie die Kommunikation in der Arbeitswelt zukünftig aussehen kann, erforschen derzeit die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Dabei steht der digitale Zwilling im Mittelpunkt.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Deutsche Telekom hat mit dem IoT Solution Builder ein Baukastensystem für den einfachen Einstieg in das Internet der Dinge (IoT) vorgestellt. Anwender können per Konfigurator zu ihrer Wunschlösung kommen.‣ weiterlesen

Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Dem Trend zur smarten Fabrik folgend, wollen auch viele kleine und mittelständische Unternehmen verstärkt in Automatisierung investieren. Doch ist es bei entsprechenden Projekten gar nicht so einfach, die richtigen Partner an einen Tisch zu bringen. Ein neues Online-Portal setzt hier auf intelligente Algorithmen. Auf deren Basis machen Nutzer die benötigten Fachexperten schnell und unkompliziert ausfindig.‣ weiterlesen

Mangelnde Reaktionsgeschwindigkeit ist für den Mittelstand die größte Herausforderung bei Cyberangriffen. Dabei stehen laut einer Studie von Deloitte Mitarbeiter bei der Abwehr von Risiken im Brennpunkt.‣ weiterlesen

52 Prozent der Unternehmen wollen ihre Ausgaben bezüglich der digitalen Transformation erhöhen. Dies hat der Business-Software-Anbieter IFS in einer Studie ermittelt für die weltweit mehr als 3.032 Führungskräfte befragt wurden.‣ weiterlesen

In einer weltweiten Studie haben TÜV Rheinland und das Marktforschungsinstitut Ponemon untersucht, wie es um die Cybersicherheit von Industrieanlagen bestellt ist. Demnach ist die Operational Technology besonders gefährdet.‣ weiterlesen