Alles über eine Plattform regeln

Mehr Effizienz und Transparenz mit digitalen Audits

Qualität und das Vertrauen in Lieferanten sind generell – besonders aber in Krisenzeiten – geschäftskritisch. Digitale Audits sparen nicht nur viel Zeit, Aufwand und Geld, sie helfen auch die Resilienz und die optimale Funktionsfähigkeit komplexer Lieferketten sicherzustellen. Als Remote Audits können sie jederzeit durchgeführt werden. Zudem bieten Cloud-Lösungen wie die AuditCloud des Aachener Startups NextAudit mehr Effizienz, Transparenz und Sicherheit für das Qualitätsmanagement im Unternehmen.

(Bild: ©andranik123/stock.adobe.com)

Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der RWTH Aachen zeigt, dass die eigentliche Auditdurchführung nur 30 Prozent des Gesamtaufwandes für einen Audit ausmacht. Der Großteil der Zeit entfällt auf nicht-wertschöpfende Tätigkeiten wie Vorbereitung, Administration, Dokumentation und Kommunikation. Schon in mittelständischen Unternehmen – und umso mehr in größeren Organisationen – laufen im Jahr häufig eine zwei- bis dreistellige Anzahl von Audits für die eigenen Zertifizierungen, das interne Qualitätsmanagement und die notwendigen Lieferantenbewertungen ab. Für die Dokumentation und den gemeinsamen Austausch mit allen Beteiligten zum Stand der Einzel-Audits kommt oftmals noch Excel zum Einsatz. Eine aktuelle Übersicht in Echtzeit zu allen laufenden Audits und Maßnahmen im Qualitätsmanagement ist so aufgrund der dezentralen und zeitversetzten Bearbeitung sowie der fehlenden, automatisierten Zusammenführung der Prozesse und Daten nicht möglich. Die Vielzahl der Audits erfordert von den Fachabteilungen einen erheblichen Aufwand an immer wiederkehrender Ein- und Aufarbeitung aktueller Stände in der Maßnahmenbearbeitung. Es verwundert daher kaum, dass viele Qualitätsmanagementverantwortliche eine fehlende Akzeptanz, hohe Reibungsverluste in der Kommunikation und eine geringe Wirksamkeit von Maßnahmen bei herkömmlich durchgeführten Auditprozessen beklagen. Abhilfe können Cloud-basierte Auditplattformen schaffen, die den kompletten Auditprozess vollständig digital abbilden, alle Beteiligten einbinden und die jederzeit auf Nutzerebene den aktuellen Überblick zum Stand der Dinge bieten. Eine solche Lösung ist die AuditCloud von NextAudit.

Alles auf einer Plattform

Die Lösung bildet von der Programmplanung über die Durchführung bis hin zur Maßnahmenverfolgung alles auf einer Plattform ab. Auf diese Weise vereinfacht sie die Kommunikation aller Beteiligten miteinander. Die übersichtliche Struktur schafft Transparenz und Orientierung für Auditoren und alle Stakeholder gleichermaßen. Für die Lieferanten-Auditierung können in Kürze auch externe Parteien ohne Aufwand in das System eingebunden werden. Da die AuditCloud auch offline genutzt werden kann und eine vollständige Mobile-Device-Fähigkeit bietet, erleichtert sie zudem die Dokumentation und Bearbeitung bei Vor-Ort-Audits. Gut strukturierte Bewertungsmetriken machen die Auditergebnisse mess- und vergleichbar, sodass die Bewertung eines Audits nicht mehr nur von der Erfahrung des jeweiligen Auditorenteams abhängt. Das führt zu effektiveren Auditprozessen und einer besseren Zusammenarbeit zwischen Auditoren, Fachabteilungen und Lieferanten. Erfahrungen zeigen, dass die Akzeptanz von Audits im Unternehmen insgesamt nach Einführung der AuditCloud signifikant gestiegen ist, was praktisch zu deutlichen Qualitätsverbesserungen führt.

Abläufe effizienter gestalten

Die Spezialisten von NextAudit nehmen an Design Sprints teil und bringen ihre Erfahrungen aus der Praxis in die Entwicklung zukünftiger Features und Verbesserungen mit ein. “Wir haben die AuditCloud entwickelt, um die Auditabläufe unserer Kunden intern und unternehmensübergreifend effizienter zu gestalten und die Maßnahmenverfolgung auf allen Ebenen wirksam zu unterstützen”, erklärt Alexander Stoffers, Gründer und Geschäftsführer von NextAudit. “So können Unternehmen das Wissen aus dem Auditkontext viel besser nutzen, was die positive Unternehmensentwicklung gezielt fördert.”

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr als die Hälfte der für eine ProAlpha-Studie befragten Unternehmen plant, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern. Der Grund: nationale sowie internationale Regulierungen wie etwa das deutsche Lieferkettengesetz.‣ weiterlesen

Was mit Produkten wie Siri oder Alexa für das eigene Zuhause bereits im Alltag angekommen ist, könnte auch in Produktionsumgebungen Mehrwerte schaffen - die Sprachsteuerung von Maschinen. Der Embedded-KI-Spezialist Aitad zeigt die Möglichkeiten auf.‣ weiterlesen

Zwar ist die Fachkräftelücke im MINT-Bereich im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dennoch konnten laut einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft mindestens 235.400 Stellen nicht besetzt werden.‣ weiterlesen

Die SPS wird im nächsten Jahr (2025) vom 25. bis zum 27. November in Nürnberg stattfinden und somit wieder auf den seit vielen Jahren bekannten Zeitraum zurückkehren.‣ weiterlesen

Laut aktuellem Lagebild Cyberkriminalität sind Taten aus dem Ausland erneut gestiegen während solche aus dem Inland leicht rückläufig waren. Mehr als 800 Unternehmen haben 2023 einen Ransomwareangriff angezeigt, wobei von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgegangen wird.‣ weiterlesen

Anfang Mai fand die offizielle Eröffnungsfeier des AAS Dataspace for Everybody statt. Die Plattform soll kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Datenräumen, digitalen Zwillingen und Verwaltungsschalen erleichtern.‣ weiterlesen

3 Prozent der großen Industrieunternehmen setzen GenAI bereits großflächig ein, und rund ein Viertel hat erste Pilotprojekte gestartet. Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey kann die Mehrheit der Unternehmen den Mehrwert der Technologie für den Unternehmenserfolg bislang aber noch nicht beziffern.‣ weiterlesen

Die Industrie arbeitet daran, die Barrieren zwischen IT und OT abzubauen. So können Unternehmen ihre Produktion effizienter und innovativer gestalten und im immer härter werdenden globalen Wettbewerb bestehen. Francis Chow von Red Hat erklärt, welche Rolle Open-Source-Technologien dabei spielen.‣ weiterlesen

Für dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit müssen deutsche Hersteller angesichts weiterhin drohender Rezession und hoher Energiekosten die nächste Stufe der Digitalisierung erreichen. Die Mehrheit der Unternehmen bereitet sich in diesem Zug auf Smart Manufacturing vor, wie eine von Statista durchgeführte und Avanade beauftragte Studie zeigt.‣ weiterlesen

Ein Bericht von ABI Research und Palo Alto Networks über den Stand der OT-Sicherheit zeigt, dass im vergangenen Jahr eines von vier Industrieunternehmen seinen Betrieb aufgrund eines Cyberangriffs vorübergehend stilllegen musste. Die Komplexität beim Einsatz von OT-Sicherheitslösungen stellt für die Befragten das größte Hindernis dar.‣ weiterlesen

Eine Umfrage von Hewlett Packard Enterprise (HPE) unter 400 Führungskräften in Industrie-Unternehmen in Deutschland zeigt, dass zwei Drittel der Befragten den Data Act als Chance wahrnehmen. Der Data Act stieß unter anderem bei Branchenverbänden auf Kritik.‣ weiterlesen