‘Omlox‘

Gemeinsamer Standard für unterschiedliche Ortungslösungen

Ein Zusammenschluss aus rund 60 Unternehmen aus Europa, Amerika und Asien hat mit ‘Omlox‘ einen Ortungsstandard für die Industrie eingeführt. Die weltweie Koordination wird durch die Profibus Nutzerorganisation übernommen.

(Bild: ©VIGEco/Fotolia.com)

(Bild: ©VIGEco/Fotolia.com)

Gemeinsam mit rund 60 Partnern führt Trumpf einen Standard für industrielle Ortungstechnologien ein. Der neue Industriestandard ‘Omlox‘ ermöglicht es, alle vorhandenen Technologien wie UWB, BLE, RFID, 5G oder GPS zu integrieren und stellt die Ortungsdaten über eine einheitliche Schnittstelle bereit.

Nutzung ab sofort möglich

Der Standard lässt sich ab sofort weltweit nutzen. Zu den unterstützenden Industriepartnern gehören Unternehmen aus Europa, Asien und den USA. Ziel ist es, Industriekunden den Einsatz von Hardware und Software verschiedener Hersteller zu erleichtern. Für die globale Weiterentwicklung des ‘Omlox‘-Standards übergeben die Initiatoren das Vorhaben an die Profibus Nutzerorganisation, die seit 30 Jahren verschiedene Industriestandards betreut.

Bei ‘Omlox‘ sind bereits Schnittstellen definiert, an die sich alle Produkte anbinden lassen: „Ähnlich wie USB im Büro nicht mehr wegzudenken ist, ermöglichen wir ab heute weltweit den Austausch verschiedener Ortungslösungen für die gesamte Industrie“, so Thomas Schneider, Entwicklungsgeschäftsführer bei Trumpf Werkzeugmaschinen. Sowohl Software- als auch Hardwarelösungen können künftig auf den Standard zugreifen. Ein Logo auf den jeweiligen Produkten soll sicherstellen, dass sie für den Standard geeignet sind.

Das könnte Sie auch interessieren

Transition Technologies PSC eröffnet als Spezialist im Bereich der digitalen Transformation einen Firmensitz in Deutschland. Die Leitung übernimmt Stefan Zeiler.‣ weiterlesen

Anzeige

Ein Forschungsteam vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat ein Monitoringsystem für den niederschwelligen Einstieg in die digitale Produktion entwickelt. Damit können alten Bestandsmaschinen Daten entlockt werden. IT-Fachkenntnisse und Prozesswissen sind dafür nicht nötig.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit dem QUTAC haben sich zehn Unternehmen in einem Konsortium zusammengeschlossen um industrielle Anwendungen für Quantencomputing zu entwickeln.‣ weiterlesen

Die digitale Fabrik dient dazu, Prozesse und Pläne zu testen, bevor diese in der realen Fabrik umgesetzt werden. Wie dieses digitale Abbild entsteht? Zu Beginn können bereits Bestandsdaten helfen.‣ weiterlesen

Eine Umfrage von Amazon Web Services (AWS) zeigt, dass Unternehmen durch die Pandemie ihre Pläne für die digitale Transformation beschleunigen und sich nach einem Jahr der Veränderungen 'neu erfinden'‣ weiterlesen

Exklusiv für Abonnenten

Die wenigsten Fertigungsumgebungen sind homogen. Maschinen unterschiedlicher Hersteller und unterschiedliche Steuerungen bringen Herausforderungen mit sich, wenn es darum geht, einen Wert aus ihren Daten zu ziehen. Bei FactoryPal will man diesen Herausforderungen mittels Machine Learning begegnen - unter Einbeziehung der Mitarbeiter.‣ weiterlesen