Aus vermeintlich vertrauenswürdiger Quelle

Effektiv und besorgniserregend

“Die meisten dieser abgeänderten E-Mails sind mit Online-Umfragen verknüpft, mit denen personenbezogene Daten von Besuchern abgerufen werden sollen”, so Maria Vergelis, Sicherheitsexpertin bei Kaspersky. “Benachrichtigungen von zuverlässigen Quellen werden in der Regel mühelos durch die Inhaltsfilter geleitet, da es sich um offizielle Nachrichten eines seriösen Unternehmens handelt. Daher ist diese neue Methode des unerwünschten, scheinbar harmlosen Spam-E-Mail-Versands so effektiv und zugleich besorgniserregend.”

Die Experten bei Kaspersky raten dazu, die Funktionsweise der Feedbackformulare auf der eigenen Website zu überprüfen. Zudem sollten mehrere Überprüfungsregeln eingebunden werden, die beim Versuch, einen Namen mit ungewöhnlichen Symbolen zu registrieren, zu Fehlern führen. Weiterhin empfehlen die Experten eine Schwachstellenbewertung durchzuführen.

Sicherheitsempfehlungen für Privatanwender

Privatanwender sollten vor dem Anklicken eines Links oder Anhangs in einer Mail stets überprüfen, ob deren Webadresse, der Link oder die E-Mail des Absenders seriös sind. Es sollte insbesondere sichergestellt werden, dass der Name eines Links innerhalb einer Nachricht keinen weiteren Hyperlink enthält. Bei Zweifeln an der Seriosität und Sicherheit einer Webseite, auf die man weitergeleitet wurde, sollten niemals persönliche Daten eingegeben werden.

mst/Kaspersky Labs GmbH

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