Die Accenture Technology Vision 2023

Mit generativer KI in eine
dynamische Zukunft

Der IT-Dienstleister Accenture hat in einer Studie untersucht, wie Technologie die Art und Weise verändert, wie Menschen arbeiten und leben. Demnach zeigen sich fast alle der Befragten überzeugt, dass generative KI-Modelle zukünftig eine wichtige Rolle in den Strategien der Unternehmen spielen werde.

(Bild: ©NicoElNino/stock.adobe.com)

Generative KI und andere sich schnell entwickelnde Technologien läuten eine neue Zukunft für Unternehmen ein – physische und digitale Welten verschmelzen, so das Ergebnis der Accenture Technology Vision 2023. Die Studie untersucht die Technologietrends, die Unternehmen dabei helfen, die Umgestaltung ihrer Organisation zu beschleunigen. “Das nächste Jahrzehnt wird von drei Mega-Technologietrends bestimmt – Cloud, Metaverse und KI -, die gemeinsam die Grenzen zwischen unserer digitalen und unserer physischen Welt durchbrechen”, erklärt Tobias Regenfuß, Technology Lead für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Accenture.

Unterstützung durch KI

Der Aufstieg von ChatGPT hat die Aufmerksamkeit der Welt darauf gelenkt, wie generative KI menschliche Fähigkeiten erweitern kann. Accenture schätzt, dass in Zukunft bis zu 40 Prozent der heutigen Tätigkeiten durch sprachbasierte KI unterstützt oder verändert werden können. Von den befragten Führungskräften sind weltweit 98 Prozent der Meinung, dass die Nutzung von KI-Foundation-Models in den nächsten drei bis fünf Jahren eine wichtige Rolle in den Strategien ihres Unternehmens spielen werden.

Vier Trends

Die Accenture Technology Vision 2023 hat vier Trends identifiziert, die maßgebend für die Erschließung dieser neuen gemeinsamen Realität sind:

Generative KI: Nahezu alle befragten Führungskräfte sind sich einig, dass generative KI die Kreativität und Innovationsfähigkeit von Unternehmen fördern (98 Prozent) und eine neue Ära der Unternehmensintelligenz einleiten kann (95 Prozent).

Digitale Identität: Die Fähigkeit der sicheren und nahtlosen Authentifizierung von digitalen Nutzern und Ressourcen wird von 85 Prozent der befragten Führungskräfte als strategische Business-Notwendigkeit betrachtet, nicht als technisches Problem. Schließlich stellt sie die Grundlage für das Durchqueren von digitalen und physischen Welten dar.

Deine, meine, unsere Daten: KI kann ihr volles Potenzial erst dann entfalten, wenn Unternehmen diese mit entsprechenden Daten versorgen. Das bedeute, Datensilos aufzubrechen und neue Ansätze der Teilhabe an Daten über Unternehmensgrenzen hinweg zu entwickeln, so die Studienverantwortlichen. 90 Prozent der befragten Führungskräfte sind der Meinung, dass Daten zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil innerhalb von Unternehmen und über Branchen hinweg werden.

Die nächste Grenze: Die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Technologie wird immer schneller, wobei jeder Bereich den Fortschritt des anderen beschleunigt. In Zukunft wird Informationstechnologie zu einem wesentlichen Beschleuniger in der Forschung und Entwicklung – etwa in Materialentwicklung und der Pharmakologie. Dies, so glauben 75 Prozent der Befragten, könnte dazu beitragen, die großen Herausforderungen der Welt zu lösen.

 

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