5G für Industrie 4.0

Deutsch-japanisches Leuchtturmprojekt startet

Deutschland und Japan verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich 5G-Technologie. Das Projekt ’EmKoI4.0‘ verfolgt das Ziel, neue Kommunikationstechnologien für die Industrie 4.0 zu erschließen.


Das deutsch-japanische F&E-Leuchtturmprojekt ’EmKoI4.0‘ (Erschließung moderner Kommunikationstechnologien für Industrie 4.0) verfolgt das Ziel, neue Kommunikationstechnologien (5G-Advanced) durch internationale Standardisierung, Harmonisierung und Interoperabilität voranzutreiben und die sichere, robuste und schnelle Übertragung großer Datenmengen zu ermöglichen.

Bereits 2017 hat die Bundesregierung eine gemeinsame Strategie mit Japan entwickelt, die in der Hannover-Erklärung festgehalten wurde. 2018 wurden die Gespräche im Rahmen der Digitalen Dialoge fortgesetzt. Es wurde eine Einigung über die Ziele der gemeinsamen F&E-Kooperation erzielt, darunter das Ziel, die Produktivität im Industriesektor beider Länder durch den Einsatz von KI und IoT zu steigern. Die gemeinsame Absichtserklärung zwischen dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den japanischen Ministerien für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) und Inneres und Kommunikation (MIC) von Ende 2018 setzt den politischen Rahmen für die Zusammenarbeit.

Bislang gab es zwei gemeinsame Ausschreibungen zur Förderung von jeweils einem Leuchtturmprojekt. Aus dem ersten Aufruf resultierte das Projekt AirPort im Bereich des industriellen IoT und der KI. Der Gewinner der zweiten Ausschreibung zum Thema ’Mobile Konnektivität für Schlüsselindustrien’ ist das Projekt EmKoI4.0.

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