Es fehlt noch an der Umsetzung

Die Zukunft des digitalen Bauens

Laut einer Studie des Beratungshauses PWC wollen vier von fünf Unternehmen aus der Bauindustrie in Zukunft mit Building Information Modeling (BIM) arbeiten. Aber nur 18% haben bereits eine ausgereifte Strategie dafür entwickelt. Die größten Hürden sind fehlende Fachkräfte und hohe Investitionen.

Die Digitalisierung macht auch vor der Bauindustrie nicht halt: Mehr als die Hälfte der deutschen Bauunternehmen (52%) hat bereits Erfahrungen mit Building Information Modeling (BIM) gesammelt. Mit dieser als ‘digitales Planen und Bauen’ bezeichneten Methode werden Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von digitalen Lösungen optimiert. In den nächsten Jahren wollen fast 80% der Unternehmen mit BIM arbeiten. Allerdings verfügt bislang weniger als jede fünfte Firma über eine ausgereifte Strategie für das digitale Bauen. Immerhin 39 Prozent sind dabei, eine solche Strategie zu erarbeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie ‘Digitalisierung der deutschen Bauindustrie’, für die das Beratungsunternehmen PWC 100 Unternehmen aus den Bereichen Planung & Design, Bau und Anlagenbau befragt hat. “Mit dem digitalen Bauen rückt das integrierte und kontinuierliche Arbeiten an einem 3D-Gebäudemodell in den Mittelpunkt. Dieser Ansatz fördert die lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, bringt aber auch einige Hürden mit sich”, sagt Rebekka Berbner, Partnerin bei PWC.

Technisch anspruchsvoll

Laut Studie ist das digitale Bauen vor allem aus technischer Sicht anspruchsvoll. Das bestätigen fast zwei Drittel der Experten (63 Prozent). 52Prozent hält BIM für aufwändig in der Umsetzung. Die größten Hürden für das digitale Bauen sind nach Einschätzung der Unternehmen fehlende Fachkräfte (52 Prozent) und hohe Investitionen (48 Prozent). Außerdem können mehr als drei Viertel die Kosten der technischen Implementierung von BIM nicht einschätzen. Der Aufwand scheint sich allerdings zu lohnen: Fast jeder Zweite bezeichnet BIM als positive Erfahrung (46 Prozent) und Arbeitserleichterung (44 Prozent). Das digitale Bauen führe auf jeden Fall zu effizienteren Arbeitsabläufen, finden 39 Prozent der Befragten. Je 36 Prozent nennen die kürzeren Planungs- und Bauzeiten sowie eine bessere Zusammenarbeit mit allen Akteuren als zentrale Vorteile.

In Ausschreibungen gefordert

“Fest steht: In Zukunft werden Unternehmen aus der Baubranche am digitalen Bauen kaum mehr vorbeikommen. Ab 2020 wird BIM bei allen neuen öffentlichen Infrastrukturprojekten in Deutschland verbindlich. Schon heute fordern viele Ausschreibungen den Einsatz von BIM”, sagt Christian Elsholz, Director bei PWC im Bereich Capital Projects & Infrastructure. Das deckt sich mit den Erfahrungen der Umfrageteilnehmer: Rund 60 Prozent geben in der Studie an, dass BIM in den vergangenen zwölf Monaten in Ausschreibungen gefordert war und zwar im Durchschnitt bei 10Prozent der Projekte. In acht von zehn Ausschreibungen waren darüber hinaus weitere Technologien gefragt, vor allem 3D-Druck (40 Prozent), Cloudtechnologie und 3D-Laserscanning (jeweils 34 Prozent).

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