Etablierung von Virtual Reality

Deutsche Verbraucher erwarten, dass sich Anwendungen mit Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in bestimmten Bereichen zuerst etablieren wird. Die Netztechnik 5G sehen sie als entscheidende Voraussetzung für die technische Umsetzung dieser Anwendungen. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Ericsson ConsumerLab, bei der frühe Anwender der VR-Technik befragt wurden.

(Bild: ©Pexels/pixabay.com)

Sieben von zehn der Befragten erwarten demnach, dass sich VR und AR zuerst in den Medien, in der Weiterbildung, im Arbeitsumfeld, bei der Kommunikation, in der Reisebranche und im Einzelhandel etablieren werden. Sie sehen, dass AR und VR in den Medien bereits heute genutzt wird und erwarten, dass virtuelle Bildschirme in weniger als einem Jahr als Ersatz für klassische Fernsehgeräte und in Kinos zum Einsatz kommen werden.

Durchbruch durch 5G?

Diese Verschmelzung der Realitäten werde laut Ericsson jedoch nicht stattfinden, wenn der Nutzer an einen Computer gebunden oder von der physischen Realität abgeschnitten wird. Early Adopters von VR und AR sind sich daher sicher, dass Mobilnetze wie 5G eine zentrale Rolle spielen werden: 36 Prozent erwarten beispielsweise, dass erst durch stabile und schnelle 5G-Netze VR und AR auch als mobile Anwendungen zur Verfügung stehen werden. 30 Prozent glauben darüber hinaus, dass durch 5G kabelgebundene Headsets drahtlos werden könnten.

Die qualitative Forschung der Studie umfasste eine Fokusgruppen-Diskussionsreihe mit Teilnehmern aus Nordamerika und Europa sowie Japan und Südkorea. Im quantitativen Teil der Studie präsentieren die Forscher Einblicke aus einer Befragung von 9.200 Verbrauchern in Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Südkorea, Spanien, Großbritannien und den USA im Alter zwischen 15 und 69 Jahren, denen VR-Technologie bekannt ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Qualifizierte Fachkräfte im MINT-Bereich sind weiterhin Mangelware: Die unbesetzten Stellen erreichen regelmäßig ein neues Allzeithoch. Um fähige Spezialisten trotzdem ins Unternehmen zu holen und langfristig zu binden, sollten Verantwortliche die Employee Journey in den Mittelpunkt stellen. Sie umfasst alle Kontaktpunkte des Mitarbeiters mit dem Unternehmen - von der Bewerbung bis zum abschließenden Arbeitszeugnis und darüber hinaus. Wie es Unternehmen gelingen kann, über alle Phasen hinweg für eine positive Mitarbeiter-Erfahrung zu sorgen, um letztlich auch das Employer-Branding zu stärken, lesen Sie im Folgenden.‣ weiterlesen

Anzeige

Das IT-Beratungshaus Capgemini hat untersucht, welchen Einfluss ethische Grundsätze für das Vertrauen in den Einsatz künstlicher Intelligenz haben. Ethisches Verhalten wird demnach belohnt, unethisches Verhalten sanktioniert.‣ weiterlesen

Exklusiv für Abonnenten

Laut einer Studie des IT-Security-Spezialisten Kaspersky ist den Deutschen die Privatsphäre so wichtig wie noch nie. Durch das Internet und soziale Medien wird es jedoch immer schwieriger ein Geheimnis zu bewahren.‣ weiterlesen

Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind Vorreiter in Sachen Digitalpolitik, zu diesem Ergebnis kommt der erste Digitale Länderkompass, den Eco — Verband der Internetwirtschaft e. V. veröffentlicht hat.‣ weiterlesen

Kaum ein Umweltleitmarkt profitiert so stark von der Digitalisierung wie die Kreislaufwirtschaft - sie kann das entscheidende Instrument zur Verbreitung und Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft und zu neuen Chancen durch neue Geschäftsmodelle werden.‣ weiterlesen

Anzeige

Exklusiv für Abonnenten

Im europäischen Vergleich sind die Deutschen weniger optimistisch, wenn es um die Bewertung der Chancen durch die Digitalisierung geht. Das zeigt das Technik Radar 2019 von Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Körber-Stiftung. Bei der Untersuchung handelt es sich um den Vergleich einer eigenen repräsentativen Befragung mit internationalen Studien.‣ weiterlesen